Eröffnung der Heimatstube Höver

Zur Wiedereröffnung der Heimatstube in Höver konnte der Vorsitzende Ernst Köhler zahlreiche Gäste begrüßen, so den Vorsitzenden des Heimatbundes Niedersachsen, Herrn Heinz-Siegfried Strelow, den Ortsbürgermeister Christoph Schemschat, die Vertreter der örtlichen Vereine und Gruppen und natürlich die Sponsoren und Helfer, die maßgeblich zum Gelingen der Neugestaltung beigetragen haben.

Eröffnungsfeier

Die Heimatstube enstand aus einer privaten Sammlung des Frieseurmeisters Willi Fischer, der Ende der 60er Jahre damit begann, alte Gegenstände zu sammeln. Rund 20 Jahre später haben sein Sohn Lothar Fischer und eine Gruppe höverscher Bürger eine erste Ausstellung organisiert. Das war der Beginn der Heimatstube. Anfangs waren die Ausstellungsstücke in der Nebenstelle der Gemeindeverwaltung untergebracht. Seit 2002 befindet sich die Heimatstube in den Räumen über der Kindertagesstätte Am Schulhof in Höver.

Seit Mai 2012 wird die Heimatstube vom Heimatbund „Unser Höver“ betreut.

In den folgenden Jahren wurde das Gebäude von der Stadt Sehnde umfangreich erweitert und renoviert, so dass „Unser Höver“ in 2015 mit den Innenarbeiten beginnen konnte. Die Räume wurden gestrichen und eine komplett neue Beleuchtungsanlage installiert.
Nach Gesprächen mit Herrn Dr. Fahl vom Historischen Museum und Herrn Gehrke vom Heimatmuseum in Seelze wurde die Ausstellung so konzipiert, wie sie heute zu sehen ist. Ziel ist es, den Besuchern zu verschiedenen Themen Informationen zu geben, Ausstellungstücke zu zeigen und auch die Themen zu wechseln, so dass es immer wieder interessante Schwerpunkte in der Ausstellung geben wird.

Nach diesem allgemeinen Überblick hatten die Gäste Gelegenheit bei einem Rundgang die Exponate in Augenschein zu nehmen, unter anderem auch die „Gute Stube“. Eine Vitrine enthält Fossilien aus dem höverschen Steinbruch, eine andere Handwerkszeug verschiedener Berufe. Ein maßstabsgerechtes Modell des Altars der höverschen Kapelle ist ebenso vorhanden, wie die Fahne des „Männergesangvereins“ aus dem Jahr 1899, die während des Krieges von Heinrich Lüpke versteckt worden war.

Gute_Stube

Mit Gesprächen und viel Lob für die gelungene Präsentation ging die Veranstaltung mit einem kleinen Umtrunk zu Ende. Jetzt hofft „Unser Höver“, dass das Interesse geweckt ist und viele Besucher vorbei schauen. Besichtigungstermine können über den Vorstand vom Heimatbund „Unser Höver“ vereinbart werden. Feste Öffnungszeiten werden vorbereitet.